07.07.2017 | Sportmix

Wiederauferstanden: Falco sorgt in Wimbledon mit Decknamen Sebastian Ofner für Furore

Falco-Fans weltweit feiern die Auferstehung des ehemaligen Superstars.

Kommenden Februar jährt sich der Tod von Johann Hölzel alias "Falco" zum zwanzigsten Mal. Völlig überraschend ist der ehemalige Popstar in den letzten Tagen nun jedoch mehrmals in der Londoner Church-Road gesehen worden. Unter dem ominösen Pseudonym "Sebastian Ofner" spielt Hölzel nämlich im Hauptbewerb des prestigeträchtigen Rasenturniers in Wimbledon, und das durchaus ansehnlich. "Ich bin gestern zufällig am Court 6 vorbeigekommen. Mich hat sofort der Schlag getroffen, der Falco hat vor meinen Augen ein Ass geschlagen. Er hat sich nicht verändert, sein Aussehen erinnert mich noch immer an einen durchtriebenen Mafioso aus Nordsizilien", schildert ein österreichischer Wimbledon-Besucher.

Wo war Falco also die letzten 19 Jahre? Diese Frage stellen sich derzeit Millionen Fans. Der wiederauferstandene Ausnahmemusiker steht uns Rede und Antwort: "Es war so, mir ist das alles zuviel geworden. Schon während meiner Musikerkarriere wollte ich eigentlich Profitennisspieler werden, aber andauernd war irgendwas los. Dann habe ich aber den Günther Bresnik kennengelernt, das hat mir die Augen geöffnet", erklärt Falco, der danach kurz zu Boden blickt. "Das Lied 'Jeanny' handelt eigentlich von Günther Bresnik. Er ist 'Jeanny'. Ich war damals enttäuscht von ihm, weil er andauernd mit diesem kleinen Thiem da trainiert hat. Meine Gefühle habe ich dann in diesem Song verarbeitet. Es ist eine Omage an den Günthi", gesteht Falco.

In der zweiten Runde hatte Sebastian Ofner alias Falco nahezu sensationell den hochfavorisierten Amerikaner Jack Sock niedergerungen. "Gegen den Ami bin ich mehrmals mit dem Rücken zur Wand gestanden. Aber ich habe mir immer gedacht: Verdammt, wir leben noch. Dann habe ich mich zusammengerissen und das Match irgendwie gewonnen. Leider ist mir während dem Spiel eine Haarsträhne mehrmals ins Gesicht gerutscht, ich wollte schon den Physio auf den Platz holen. Aber ich habe die Zähne zusammengebissen", schildert Falco alias Ofner alias Hölzel die tragischen Ereignisse.

Heute Nachmittag spielt der Newcomer gegen den deutschen Hoffnungsträger Alexander Zverev um den Einzug in die dritte Runde. Experten vermuten ein durchaus ausgeglichenes Match. Als Vorbereitung schlug Falco gestern noch einige Bälle mit dem italienischen Enfant terrible Fabio Fognini. "Der Fabio ist ein ganz eigener Typ, ein wahrer Egoist. Naja, junge Römer tanzen anders, als die anderen", trällert der Sensationsmann vor sich hin, während er sich mit einer Mischung aus Trockenzement, Lehm und Superkleber seine Haare gekonnt zurückgellt.

 

 


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