04.06.2017 | Sportmix

"Gegner haben sonst keine Chance": Thiem muss Spiele mit Fliegenklatsche bestreiten

Die Hochform des 23-Jährigen soll somit etwas eingedämmt werden.

"Dominic Thiem schießt seine Gegner derzeit nach Belieben vom Platz. Tomic, Bolelli, Johnson und Zeballos mussten nach den Matches alle psychologisch betreut werden. Wir mussten eingreifen. Thiem wird zukünftig nur mehr mit einer Fliegenklatsche antreten dürfen", heißt es in einer offiziellen Aussendung der ATP von gestern Abend. Thiem war zuvor im Eiltempo ins Viertelfinale eingezogen und ließ seinem Gegner Horacio Zeballos kaum eine Chance. Auch die Runden davor war Thiem völlig ungefährdet, was die ATP zu diesem ungewöhnlichen Schritt verleitete. Das Racket des Niederösterreichers wurde heute beschlagnahmt und gegen eine Fliegenklatsche eingetauscht.

Thiems Trainer Günther Bresnik zeigt sich erbost: "Im Training lasse ich den Domi öfters mit einer Heugabel spielen, das ist für ihn kein Problem, damit könnte er auch einem Djokovic gefährlich werden. Aber mit einer Fliegenklatsche ist das nahezu unmöglich!" Laut Bresnik hat Thiem jedoch einiges an Erfahrung mit diversen Fliegenklatschen. "Der Domi erschlägt leidenschaftlich gerne Insekten damit. Einmal haben wir mit einem toten Mistkäfer Tischtennis gespielt, aber das kannst du nicht mit einem Grand-Slam-Turnier vergleichen", führt Bresnik fort.

Die Chancen des 23-Jährigen auf einen möglichen Paris-Titel sind somit drastisch gesunken. Bisher ist es noch keinem einzigen Spieler gelungen, mit einer Fliegenklatsche einen Grand-Slam-Titel zu holen. 2006 gewann Roger Federer jedoch den Titel in Wimbledon und spielte dabei mit offener Handfläche, da er seinen Schläger am Vortag versehentlich in einem Eintopf verkochte.

Am Dienstag wird Thiem erstmals mit der Fliegenklatsche antreten. "Ich bin mega gespannt, wie es läuft. So ein Modell habe ich noch nie gesehen, das ist mega neu für mich. Heute beim Einschlagen war ich noch mega verunsichert, der Günthi hat mir die Bälle nur so um die Ohren geschlagen. Ich konnte keinen einzigen retournieren, nur einmal habe ich eine Hummel getroffen und den Günthi auf die Glatze geballert", zeigt sich Thiem noch wenig zufrieden. Von der ATP ist er indes schwer enttäuscht. "Der Nadal hat im ganzen Turnier bisher erst 20 Games abgegeben und darf trotzdem mit seinem Schläger weiterspielen. Zwischendurch hat er sogar am Platz gejausnet, einen Pullover gestrickt und seine Katze gefüttert", erklärt Thiem.

Die ATP bezeichnet die Vorwürfe Thiems als "haltlos". "Wir unterstützen hier in keinster Weise irgendeinen Spieler. Wir wollen, dass alles absolut fair abläuft und jeder Spieler eine Chance auf den Titel hat", schildert ein offizieller Sprecher der ATP, der danach seine Rafael Nadal Pappfigur umarmt und seelenruhig Abführmittel in die Getränke von Novak Djokovic und Andy Murray füllt.

(Bild: Montage)


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