31.05.2017 | Sportmix

"Bombenaufschläge mit 220 km/h": Frankreich verhängt wegen Thiem Terror-Ausnahmezustand

Das österreichische Tennis-Aushängeschild hält die Pariser Polizer derzeit in akuter Alarmbereitschaft.

"Es war zunächst ein völlig normaler Sonntag in Paris. Am späten Nachmittag habe ich plötzlich Gerüchte gehört, dass ein verrückter Österreicher seinem Gegner Tennisbälle mit weit über 200 km/h um die Ohren schießt. Ich bin dann sofort in meine Wohnung geflüchtet, Eurosport hat exklusiv von den Aufschlägen in Paris berichtet", so ein Augenzeuge. Bei dem "verrückten Österreicher" soll es sich um Dominic Thiem gehandelt haben, seinerseits Nummer sieben der Tennisweltrangliste. Der junge Shootingstar absolvierte Sonntagnachmittag sein French-Open-Erstrundenmatch gegen den Australier Bernard Tomic. "Das ist eine ganz neue Form von Terror. Er schlägt die Bälle so dermaßen hart, dass sogar ich Angst bekommen habe. Ich würde mich freuen, wenn er demnächst einmal einen Aufschlag an den Kopf von Marine Le Pen feuert, vielleicht würde das ihr Gehirn wieder ein bisschen aufrütteln", so ein Stadionbesucher.

Thiem steht schon seit längerer Zeit auf der internationalen Terror-Watchlist, spätestens seit seiner furiosen Sandplatzsaison im Frühjahr. Nach der Reihe zerbombte Thiem seine Gegner mit teilweise monströsen Grundschlägen. Radikalisiert soll sich der Niederösterreicher beim bekannten Terrorfürst Günther Bresnik haben. "Der Günther ist ein fundmentalistischer Tennisguru. Mit neun Jahren hat der Domi ein Racket von ihm bekommen, fortan diente er dem Günther als Werkzeug. Der Domi verübt weltweit Aufschläge und ist überall gefürchtet", so Thiems Freund und Wegbegleiter Dennis Novak.

Vor seinem Zweitrundenmatch gegen den Italiener Simone Bolelli sind die Sicherheitsvorkehrungen in Paris so hoch wie nie. "Wir befürchten das Schlimmste. Laut Experten soll Thiem den Italiener heute vom Platz schießen, das können wir nicht verantworten. Wir werden diesen Österreicher genau beobachten, gegebenenfalls werden wir ihm das Racket wegnehmen", so ein Sicherheitssprecher der Pariser Polizei.

Auch Drahtzieher Günther Bresnik wird heute wieder im Stadion erwartet. Befürchtet wird, dass der Starcoach versuchen wird, Stadionbesucher zu radikalisieren und auf die Seite seines Schützlings zu bringen. Ungeachtet dessen zeigen sich auch Tennisgrößen wie Rafael Nadal oder Novak Djokovic ehrfürchtig gegenüber Thiem. Nadal, der vor zwei Wochen in Rom glatt gegen Thiem verlor, versucht den Österreicher nun mit unlauteren Mitteln zu besänftigen. "Ich habe ihn im Sommer zu mir nach Mallorca eingeladen, aber er soll mich bitte in Ruhe lassen. Ich habe große Angst vor ihm, er kennt keine Gnade auf dem Tennisplatz", schildert Nadal.

Thiem selbst zeigt sich von den Vorwürfen wenig beeindruckt. "Das ist mir mega egal. Ich freue mich schon mega auf das Match heute. Die Vorwürfe, dass ich ein Terrorist sein soll, finde ich mega witzig. Die haben doch alle einen mega Bart, mir wachsen noch nicht einmal Achselhaare", erklärt ein erboster Thiem.

(Bild: Wikimedia Commons, Carine 06)


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