03.11.2017 | Fußball

'Will ihm wieder eine Chance geben': Mario Haas gibt gegen Uruguay Team-Comeback

Das Grazer Urgestein wurde von Neo-Teamchef Franco Foda völlig unerwartet für das kommende Länderspiel gegen Uruguay nominiert.

"Ich bin froh, dass der Koller jetzt weg ist. Mehr als 6 Jahre habe ich auf eine Nominierung ins Team gewartet, ich war schon brennhaas. Gottseidank ist der Franco jetzt Trainer, unter ihm habe ich wieder eine reele Chance auf ein Stammleiberl", erklärt Haas. Der 43-Jährige, der von sich selbst behauptet, die Lunge eines 79-Jährigen Kettenrauchers zu besitzen, also gar keine, erhofft sich durch die Nominierung eine Wiederbelebung seiner eigentlich schon für beendet erklärten Spielerkarriere. "Ich habe immer wieder mit dem Gedanken gespielt, die Fußballschuhe an den Nagel zu hängen. Leider bin ich motorisch und handwerklich ungefähr so talentiert wie ein halsabwärtsgelähmter afrikanischer Elefant. Daher ist es mir nie gelungen, meine Karriere entgültig zu beenden", gesteht Haas.

Foda von Mario Haas schwer begeistert

Franco Foda selbst ist über seinen Coup begeistert. "Der Mario ist noch immer ein Filigrantechniker. Vor ein paar Tagen habe ich ihn gescoutet, als er sturzbetrunken von einem Grazer-Lokal heimgetorkelt ist und ein 7-jähriges Schulkind mit einer Grätsche gekonnt umgemäht hat", schwärmt Foda. Der Deutsche Neo-Nationaltrainer ist derzeit drauf und dran, einige ÖFB-Urgesteine zu reaktivieren. So stehen zum Beispiel Günther Neukirchner, Andreas Ogris und die sterblichen Überreste von Jahrhundertstürmer Matthias Sindelar kurz vor dem Comeback.

Spieler vor Uruguay-Match verunsichert

Unter zahlreichen arrivierten ÖFB-Spielern breitet sich indes ein großes Unbehagen ob der bevorstehenden Rückkehr von Mario Haas aus. "Als ich das letzte Mal gegen den Mario gespielt habe, hat er mir während einem Eckball meinen Schuh ausgezogen und ihn auf einem mitgebrachten Vollkornbrot verspeist", so Martin Harnik. Um die jungen Spieler, die noch keine Erfahrung mit Mario Haas haben, vor diesem zu warnen, wird jeden Abend vor dem Zubettgehen ein Schaudermärchen über den Steirer erzählt. "Einmal, es war Fasching, hat sich der Mario als Wolf verkleidet und in einem unbeaufsichtigten Augenblick meine senile Großmutter verspeist. Ihm konnte jedoch nichts nachgewiesen werden", so Julian Baumgartlinger.

Haas selbst versucht zu beschwichtigen. "Ich werde nur die Gegner attackieren. Vermutlich muss ich wegen der FIFA mit Beißkorb auflaufen. Es wäre nur fair, wenn Luis Suarez auch einen tragen müsste", so Haas.


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