03.07.2017 | Fußball

UEFA bestätigt: Champions-League-Finale nächste Saison im Mattersburger-Pappelstadion

Das Finale der Königsklasse wird somit nach Wien 1995 zum zweiten Mal in Österreich stattfinden.

"Das Pappelstadion hat eine herausragende Infrastruktur. Der Parkplatz hat Vorzeigequalität. Nur sehr selten kommt es dort vor, dass ein Zuschauer im Schlamm versinkt und erst mehrere Jahre später wieder gefunden wird", schwärmt UEFA-Chef Aleksander Ceferin vom Mattersburger-Stadion. Baulich soll an der architektonischen Perle wenig bis gar nichts verändert werden. "Womöglich werden wir vor dem Finale noch Duschen einbauen. Sonst müssten sich die Spieler bei einem nahegelegenen Brunnen waschen", so der Mattersburger-Platzwart.

Nach Berlin, Mailand und Cardiff kehrt der Fußball somit endlich in sein absolutes Mutterland zurück: Ins Burgenland. Dort, wo Ikonen wie Ilco Naumoski, Michael Mörz oder Thomas Borenitsch ihren fußballerischen Abdruck hinterließen, wird im kommenden Jahr das Finale des wohl elitärsten Bewerbs im gesamten Weltfußball ausgetragen. Burgenlands-Landeshauptmann Hans Niessl zeigt sich euphorisch. "Endlich können wir der Welt zeigen, was das Burgenland alles zu bieten hat. Das Designer-Outlet in Parndorf ist für mich mit den hängenden Gärten von Babylon oder dem Grand Canyon zu vergleichen", so Niessl, der unseren Reporter danach euphorisch umarmt.

Das Pappelstadion, das Platz für rund 15.000 Zuschauer bietet, wird auch als Theater der Träume bezeichnet. "Ich träume im Pappelstadion immer von einem fettigen Leberkassemmerl und einer halben Bier, dann gehe ich zur Kantine und erfüll mir den Traum einfach", so der 40-jährige Lastwagenfahrer Hermann P. Einziger Wehrmutstropfen ist, dass das Stadion in Mattersburg (noch) über keine Rasenheizung verfügt. "Dem Alois Höller hat es bei einem Wintertraining mal zwei Zehen abgefroren. Die Spieler müssen sich auch im Jänner bei dem nahegelegenen Brunnen waschen, Michael Perlak ist dort einmal lebendig eingefroren und erst Mitte Mai wieder vollständig aufgetaut", schildert ein anonymer Vereinsinsider die präkaren Zustände.

Dennoch zeigen sich Fußballstars weltweit angetan von der Entscheidung der UEFA. Für Real-Madrid-Star Gareth Bale geht ein Traum in Erfüllung. "Ich werde alles daran setzen, nächstes Jahr im Finale zu spielen. Als Fußballer bist du erst groß, wenn du einmal im Pappelstadion aufgelaufen bist. Naumoski, Mörz, Höller, Maierhofer - alle Legenden haben hier schon gespielt. Das Pappelstadion ist für die meisten Fußballer eigentlich nur ein Mythos. Kaum einer schafft es, dort einmal zu spielen. Es ist das Höchste. Wenn ich den Namen Mattersburg nur höre, kribbelt es schon in meinem Bauch", zeigt sich der Waliser euphorisch.

(Bild: Wikimedia Commons, Steindy)


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