23.09.2017 | Fußball

'So eine Sauerei': Alois Höller von FIFA überraschend nicht für Weltfußballer-Wahl nominiert

Der burgenländische Starkicker zeigt sich nach Bekanntwerden der Kandidaten für die kommende Weltfußballer-Wahl verärgert.

"Als ich im Teletext die Namen Neymar, Messi und Ronaldo gelesen habe, bin ich ausgezuckt. Ich habe den Schweinsbraten aus puren Zorn aus dem Fenster geschleudert. Ich kann es noch immer nicht glauben. Ich war mir sicher, dass ich heuer nominiert werde", zeigt sich Alois Höller noch immer schwer getroffen. Das 28-jährige Mattersburg-Aushängeschild spielt derzeit die Saison seines Lebens. Neben zwei Gelben und einer Roten Karte hat der Abwehrspieler seit Saisonbeginn Mitte Juli auch schon 23 Strafzettel wegen Falschparkens gesammelt. Überflügelt wird er in dieser Statistik nur von Emanuel Pogatetz und Steffen Hofmann, die hier jedoch außer Konkurrenz antreten.

"Ist die FIFA blind? Sehen die nicht, was ich Woche für Woche leiste? Am letzten Spieltag habe ich nach dem Spiel in der Kantine ein Leberkassemmerl mit einem Bissen verschlungen. Was soll ich noch machen?", richtet sich Höller mit einem verzweifelten Appell an die FIFA.

Zahlreiche Kenner der Szene solidarisieren sich mit Höller. "Was der Messi kann, kann der Höller schon lange. Das ist doch eine Farce. Der Lois ist technisch einer der besten Fußballer, die die Welt je hervorgebracht hat. Sein rechter Fuß hat schon einige Gegenspieler schwindelig gespielt. Es ist schade, dass das nicht mit dem nötigen Respekt gewürdigt wird", so Didi Kühbauer. Auch Gegenspieler würdigen die Leistungen Höllers. "Wenn mir der Lois gegenübersteht, würde ich am liebsten flüchten. Er fletscht mit den Zähnen und faucht wie ein wild gewordener, streunender Köter. Wenn wir gegen Mattersburg spielen, verteilt unser Trainer vor dem Match immer Betäubungspfeile an uns. Für den Fall, dass uns der Lois zu nahekommt. Einmal habe ich bisher davon Gebrauch gemacht, dass hat ihn aber nur noch wütender gemacht", schildert Sturm-Spieler Deni Alar.

Höller will noch am Wochenende Protest bei der FIFA einlegen. "Ich werde den Gianni Infantino persönlich skalpieren, falls er seine Meinung nicht ändert", erklärt Höller wütend. Die drohende Skalpierung dürfte Fifaboss Infantino angesichts seiner doch eher spärlichen Haarpracht jedoch nicht unbedingt beunruhigen.

(Bild: Wikimedia Commons, Steindy)


21.11.2017

'Erfüll mir damit einen Traum': Ronaldinho ab sofort Analytiker im ORF-Sportteam

Der mehrfache Weltfußballer aus Brasilien soll künftig das Team rundum Roman Mählich, Herbert Prohaska und Helge Payer...

mehr lesen
18.11.2017

„Ernst Happel“-Gedenktafel mit den Worten „Hauts eich in Schnee!“ vor Verlagsgebäude "Zeitung Österreich" feierlich enthüllt.

Anlässlich des Todestages des Trainerlegende Ernst Happel, der sich am gestrigen 14. November zum 25. Mal jährte, wurde...

mehr lesen
15.11.2017

'Wir sind bei der WM, oida': Marko Arnautovic nach Sieg über Uruguay euphorisch

Nach dem gestrigen Sieg im freundschaftlichen Länderspiel gegen Uruguay glaubt Marko Arnautovic irrtümlicherweise, sich...

mehr lesen
08.11.2017

Neuer Job: Marcel Koller ab sofort Verkäufer bei Würstelstand vor Happelstadion

Der ehemalige ÖFB-Teamchef soll während dem Ländermatch der österreichischen Nationalmannschaft gegen Uruguay sein...

mehr lesen
06.11.2017

Skandal: David Alaba sagt Nationalteam zu, nur um wieder absagen zu können

David Alaba sorgt für einen handfesten Skandal.

mehr lesen
03.11.2017

'Will ihm wieder eine Chance geben': Mario Haas gibt gegen Uruguay Team-Comeback

Das Grazer Urgestein wurde von Neo-Teamchef Franco Foda völlig unerwartet für das kommende Länderspiel gegen Uruguay...

mehr lesen