08.11.2017 | Fußball

Neuer Job: Marcel Koller ab sofort Verkäufer bei Würstelstand vor Happelstadion

Der ehemalige ÖFB-Teamchef soll während dem Ländermatch der österreichischen Nationalmannschaft gegen Uruguay sein Debüt feiern.

Marcel Koller scheint derzeit auf der Karriereleiter nicht zu stoppen zu sein. Nach seinem Engagement als ÖFB-Teamchef wird der Schweizer nun Verkäufer bei einem Würstelstandl vor dem Happelstadion. "Ich habe schon seit einigen Wochen nach einem neuen Job gesucht und unzählige Kurse beim AMS besucht. Leider wurde ich dort als hoffnungsloser Fall abgestempelt. Ich habe auch einen Berufsinteressentest absolviert, jedoch war ich darauf nicht vorbereitet. Daher habe ich alles von meiner Banknachbarin abgeschrieben, laut Testergebnis wäre ich als Hebamme gut geeignet", so Koller. Nur durch Zufall entdeckte der 56-Jährige die Stellenanzeige des Würstelverkäufers Andreas O. in einer Wiener Tageszeitung. "Ich war mir zunächst unsicher. Mit Würsten habe ich bis jetzt sehr wenig Erfahrung. Mit dem Marko Arnautovic habe ich mal am Lagerfeuer Käsekrainer gegrillt. Wir haben sie in Alufolie eingewickelt und ins Feuer geworfen. Sie haben dann sehr gut geschmeckt", schildert Koller sein bisher einziges Erfolgserlebnis mit Würsten.

Würstelverkäufer Andreas O. zeigt sich ob der zukünftigen Unterstützung Kollers hocherfreut. "Das Geschäft ist ziemlich komplex. Ich habe Jahre gebraucht, um mich einzuarbeiten. Zunächst ist es wichtig in der Lage zu sein, die verschiedenen Wurstsorten voneinander zu unterscheiden. Bei seinem Schnuppertag hatte der Marcel da gewisse Schwierigkeiten. Ein Herr hat eine Blunzn bestellt, da war der Marcel plötzlich völlig schockiert und hat gesagt, dass er seine Frau unmöglich hergeben kann", erklärt Andreas O. Dennoch sieht der erfahrene Würstelverkäufer bei Koller großes Potential: "Wir er mit Flaschen umgehen kann ist grandios. Er hat mir erzählt, dass er in seinem vorherigen Beruf viel mit solchen zutun gehabt hat."

Kopfzerbrechen bereitet Koller jedoch die schnelle Umstellung vom Trainerdasein zum klassischen Berufsleben. "Es fällt mir schwer, eine Beziehung zu den Würsten aufzubauen. Ich versuche, ihnen auf Augenhöhe zu begegnen. An meinem Schnuppertag habe ich alle zum Chinesen eingeladen, aber keiner wollte mit. Es ist etwas deprimierend. Oft fällt es mir auch noch schwer, auf gewisse Kundenwünsche einzugehen. Einmal hat ein Kunde Frankfurter bestellt. Da der Andreas aus Frankfurt kommt, habe ich ihn in den Kochtopf geworfen und dreimal fest umgerührt bevor er mir schreiend die Faust ins Gesicht gehämmert hat", so Koller.


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