19.06.2017 | Fußball

"Kann so etwas hier nicht verantworten": Vladimir Putin steckt Prohaska und Pariasek ins Gulag

Der russische Staatschef greift ob der Liaison der beiden ORF-Ikonen zu sehr harten Mitteln.

"Ich kann so etwas hier in meinem Russland nicht verantworten. Die beiden Österreicher sind gestern am roten Platz übereinander hergefallen. Ich konnte da nicht länger zusehen. Dort waren Frauen, Kinder und auch andere Paare, die über sich hergefallen sind", schildert Vladimir Putin die Ereignisse. Pariasek und Prohaska befinden sich derzeit aufgrund des Confederation-Cups in Russland. "Bei der Beantragung des Visums haben sie angegeben, dass sie nur gute Freunde sind. Aber das ist mir damals schon suspekt vorgekommen, der glatzköpfige hat dem anderen andauernd auf den Hintern geklapst und ihm zugezwinkert. Danach hat er aber immer wieder 'no homo' gesagt und so ein komisches Zeichen gemacht. Ich habe ihnen vertraut", so ein offizieller Sprecher der Regierung.

Homosexualität ist in Russland noch immer ein absolutes Tabuthema. Für den ORF war daher schon im Vorhinein klar, dass Pariasek und Prohaska in Schwierigkeiten geraten könnten. "Wir haben ihnen gesagt, dass sie sich nichts anmerken lassen sollen. Aber das ist ungefähr genauso, wie wenn du einem hungrigen Löwen sagst, er soll die fette Ziege vor ihm nicht fressen. Es ist zwecklos. Schon am Flughafen in Moskau war die Zunge vom Rainer im Mund vom Herbert", erklärt Roman Mählich.

Die ORF-Delegation befindet sich seit letzter Woche in Russland. Für alle war das Verhalten von Pariasek und Prohaska eine tickende Zeitbombe. "Mir war bewusst, dass das nicht lange gut gehen kann. Vorgestern sind sie Hand in Hand an einer Gruppe kahlgeschorener russischer Hooligans vorbeigelaufen und haben fröhlich Lieder vor sich hergeträllert. Sie wurden natürlich von denen attackiert. Gottseidank war der Alex Wrabetz in der Nähe, der hat die 25 Hooligans alleine verprügelt und einen sogar skalpiert", so Michael Roscher, der danach von Alexander Wrabetz sanft im Nacken gestreichelt wird.

Pariasek und Prohaska befinden sich derweilen in einem Gulag an der Grenze zur Mongolei. Den beiden ist die Tragweite ihres Verhalten noch nicht bewusst. Pariasek glaubt, hier einen bezahlten Firmenurlaub zu verbringen. "Also das wäre doch absolut nicht nötig gewesen. Ich meine, wir haben schon sehr viel für den ORF geleistet, aber dass sie uns gleich zu zweit in den Urlaub schicken, rührt mich schon!" Prohaska kommt mit dem etwas ungewohnten Tagesablauf noch nicht ganz klar: "Wir müssen um vier Uhr früh aufstehen. Danach haben wir ein siebenstündiges Seminar bei einem orthodoxen Priester, anschließend führt der bei uns auch noch einen Exorzismus durch und peitscht uns dabei aus. Es erinnert mich alles ein bisschen an meinen Lignano-Urlaub vor zwei Jahren!"


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