19.09.2017 | Fußball

'Hat mir die Karriere versaut': Marko Arnautovic erfreut über Koller Abgang

Das bevorstehende Ende der Ära Marcel Koller erfreut vor allem dessen jahrelangen "Ziehsohn" Marko Arnautovic.

"Ohne dem Koller würde ich jetzt vermutlich bei der serbischen Wettmafia arbeiten und in einer Villa mit Pool und fettem Auto wohnen", zeigt sich Arnautovic verärgert und fügt hinzu: "Mit dem Koller wohne ich zwar auch in einer Villa mit Pool und fettem Auto, aber ich bin nicht bei der serbischen Mettwafia", so Arnautovic. Unter Koller war das ehemalige Enfante terrible des österreichischen Fußballs zu einem wahren Teamplayer herangereift. Während der erfolgreichen EM-Qualifikation war Arnautovic ein unverzichtbarer Schlüsselspieler, trotzdem streut der England-Legionär dem Schweizer Teamchef keinesfalls Rosen. "Er hat mich immer in das scheiß Team einberufen, obwohl ich meinen Ibiza-Urlaub schon längst gebucht hatte. Außerdem musste ich dauernd spielen, auch wenn ich am Vortag mit meinen serbischen Cousins einen draufgemacht habe", schildert Arnautovic die aus seiner Sicht dunkle Zeit.

Marcel Koller selbst zeigt sich von den Aussagen seines Schützlings tief betroffen. "Der Marko war wie ein Sohn für mich. An den Wochenenden sind wir gemeinsam angeln gefahren, haben in einem Zelt geschlafen und uns einen Schlafsack geteilt. Wenn er zuhause wieder einmal Zoff mit seiner Frau hatte, hat er mich angerufen. Danach ist er meistens zu mir gekommen und ich habe ihm den Kopf gestreichelt", so Koller, der danach wehmütig auf eine Bildercollage blickt. "Hier waren ich und der Marko gemeinsam in Disney Land. Das hier ist Marko mit seinem ersten Fahrrad. Hier sieht man ihn an seinem ersten Schultag, das dahinter bin ich mit seiner Schultüte. Ganz rechts bekommt er gerade seine ersten Achselhaare, hinter ihm stehe ich mit einem Rasierapparat", erklärt Koller und bricht dabei in Tränen aus.

Marko Arnautovic will mit seinem ehemaligen Förderer nichts mehr zu tun haben und hofft nun auf eine bessere Zukunft unter einem neuen Trainer. "Ich würde mir Karel Brückner oder Josef Hickersberger wünschen. Denen war es egal, wenn ich bis fünf Uhr morgens unterwegs war und in der Kabine Mariuhana geraucht habe. Der Marcel war da immer so verzwickt und hat mir nichts durchgehen lassen. Er hat sich wohl als meinen Vater gesehen", so Arnautovic.


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