28.12.2018 | Wintersport

"Habe mir mehr erwartet": Marcel Hirscher beendet nach durchwachsenem Jahr Karriere

Hirscher wird somit ab 2019 keine Weltcup-Rennen mehr bestreiten.

Der Schock war riesengroß, als Marcel Hirscher heute unter Tränen sein Karriereende bekannt gab. Spontan hatte der 29-Jährige eine Pressekonferenz einberufen, wo er den Journalisten und Fans seine Entscheidung mitteilte. Der Entschluss des ÖSV-Stars kommt völlig überraschend, Hirscher erklärt: "Ich bin schwer enttäuscht über den Verlauf der Saison. Die zwei Olympia-Goldenen in Pyeongchang und die depperte Glaskugel sind nur Tropfen auf dem heißen Stein. Ich habe mir für diese Saison eindeutig mehr vorgenommen", schluchzt Hirscher. "Ich wollte eigentlich auch den Langlaufweltcup gewinne und bei der Vierschanzentournee an den Start gehen, zudem habe ich mir insgeheim einen Platz unter den ersten zwei bei der Präsidentenwahl in der Mongolei ausgerechnet", führt Hirscher fort.

Die Sportwelt ist geschockt, nicht nur in Österreich. Jahrelang hatte der Salzburger die Konkurrenz in Grund und Boden gefahren, siebenmal hatte er im Gesamtweltcup triumphiert. Nicht weniger als sechsmal kürte er sich zum Weltmeister und zweimal wurde er Olympia-Sieger. Trotzdem ist Hirscher völlig unzufrieden mit seiner Karriere. "Meine Zeit im Skiweltcup war eine reine Farce. Das einzige Highlight waren die Raiffeisen-Werbespots, da konnte ich mein volles Potential ausschöpfen", so Hirscher, der danach liebevoll seinen schnurrenden Bausparer am Kinn krault. Auch die Trainer von Marcel Hirscher verstehen die Entscheidung des 29-Jährigen. "Der Marcel hatte zum Schluss nur mehr einen Promi-Bonus, sonst hätten wir ihn nicht mehr in den Weltcup mitgenommen", erklärt ÖSV-Cheftrainer Andreas Puelacher.

Was Hirscher in Zukunft machen wird, steht noch nicht fest. Im Raum steht jedoch eine Lehre in einer lokalen Raiffeisenbank-Filiale. Für Hirscher die ultimative Herausforderung. "Ich muss mir jeden Tag die Anzugsschuhe wachseln. Ansonsten bleibe ich in einem korrupten Sumpf stecken", schildert Hirscher. Auch der ORF hat schon Lunte gerochen und will zukünftig zwei Stunden exklusiv von Hirschers Zeit in der Raiffeisenbank berichten. "Der einzige der unsere Quoten noch irgendwie am Leben hält, ist der Hirscher. Wenn wir den Marcel verlieren zeigen wir zukünftig nur mehr amerikanische Schrottserien und misslungene Hollywood-Filme", so ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz.

(Quelle: Wikipedia, Kaspek)


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