21.11.2017 | Fußball

'Erfüll mir damit einen Traum': Ronaldinho ab sofort Analytiker im ORF-Sportteam

Der mehrfache Weltfußballer aus Brasilien soll künftig das Team rundum Roman Mählich, Herbert Prohaska und Helge Payer verstärken.

"Ich kann nicht glauben, dass das wahr ist. Schon als kleiner Bub habe ich immer davon geträumt, Analytiker im ORF zu werden. Meine Mutter hat mir immer Geschichten über Heinz Prüller, Rainer Pariasek und Robert Seeger vorgelesen. Ich war immer sehr fasziniert von den ORF-Moderatoren, sie sind für mich wahre Helden", schwärmt Ronaldinho und vergießt dabei einige Freudentränen. Schon nächsten Sonntag soll er an der Seite von Rainer Pariasek das Spiel Salzburg gegen Rapid vor der Kamera analysieren. "Wir werfen Roni somit gleich ins kalte Wasser. Er soll sich bewähren und uns zeigen, dass er Ahnung vom Fußball hat. Als er davon erfahren hat, ist er kurz ohnmächtig geworden. Danach hat er uns gefragt, ob er mit dem echten Rainer Pariasek moderieren wird", so ORF-Sportchef Hans-Peter Trost.

Hartes Bewerbungsverfahren für Ronaldinho

Vor gut drei Monaten sei die Bewerbung von Ronaldinho beim ORF eingelangt, erzählt Generaldirektor Alexander Wrabetz. "Da die meisten unserer Moderatoren nicht schreiben können, verlangen wir zunächst nur ein Foto von ihnen. Der Rainer Pariasek hat damals nicht einmal das geschafft, er hat uns stattdessen seine benutzte Unterhose per Post geschickt. Wir haben ihm trotzdem eine Chance gegeben, da wir damals sehr großen Personalmangel hatten. Als wir ein Foto vom Roni hatten, haben wir ihn zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen", so der ORF-Chef. Das Gespräch wurde von Oliver Polzer geleitet, Ronaldinho musste danach einige Woche in einer Wiener Nervenheilanstalt betreut werden.

ORF-Team erfreut über Neuling

Im ORF-Sportteam wurde der Brasilianer durchwegs positiv aufgenommen. "Ich mag ihm. Er sagt, er kommt vom Brasilien. A la long gesehen kenne ich den Land nicht, aber dem ist egal. Er ist ein netter Burschen", philosophiert Herbert Prohaska. Auch Helge Payer hat sich mit dem Neuling schon gut arrangiert. "Ich kenne ihn ja von früher. Seine Freistöße habe ich blind aus dem Kreuzeck gefischt, manchmal habe ich ihn dabei auch verhöhnt und den Ball mit dem Mund gefangen. Aber das ist alles Schnee von gestern. Er kann noch viel von mir lernen", so Payer, der Ronaldinho danach gekonnt vorführt, wie man die Anabolikaspritze am besten ansetzt.

 

 


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