03.08.2017 | Fußball

'Die Frauen sollen das Kicken lassen': Andreas Gabalier nach Halbfinal-Aus schwer enttäuscht

Der österreichische Starmusiker ließ seinem Ärger nach der gestrigen Halbfinal-Niederlage der ÖFB-Ladies gegen Dänemark freien Lauf.

"Als ich den Fernseher aufgedreht habe, war ich zunächst einmal total verwundert. Ich habe im Bildschirm völlig ungewöhnliche Wesen erblickt, die ich sonst nur am Herd und neben der Waschmaschine sehe. Meine Mutter hat mir dann erklärt, dass das Frauen sind", schildert ein noch immer sichtlich verwunderter Gabalier. Für den selbsterklärten "Volksrocknroller" war es das erste Mal, Frauen außerhalb der Küche zu sehen. "Ich wusste zunächst nicht, wie ich damit umgehen soll. Ich habe dann sofort beim ORF angerufen und gefragt, warum sie so eine linkslinke Scheiße ausstrahlen. Wo führt denn das alles hin? Gott bewahre, wenn das Spiel gestern auch kleine Madln verfolgt haben. Die bekommen doch ein völlig falsches Weltbild vermittelt. Das wär doch genau so, wie wenn plötzlich Homosexuelle Fußball spielen dürften", erklärt Gabalier wütend und pinkelt sich dabei versehentlich in seine Lederhose.

120 Minuten lang hatten die ÖFB-Damen gestern den Dänninnen Parolie geboten. Im Elfmeterschießen versagten dem Überraschungsteam dieser Euro jedoch völlig die Nerven. Keine einzige vermochte es, einen Elfmeter zu verwandeln. "Eigentlich sollten sie zu dieser Zeit ihrem Gatten ein zünftiges Abendmahl zubereiten. Der hat nämlich im Gegensatz zu ihnen den ganzen Tag schwer geschuftet. Stattdessen vertreiben sie sich ihre Zeit am Fußballplatz und spielen Mann", schäumt Gabalier förmlich vor Wut und schreit laut "hulapalu" gen Himmel.

Gemeinsam mit Felix Baumgartner setzt sich der Steirer nun für die Abschaffung des Frauenfußballs ein. "Das ist doch eine Blamage für Österreich, wenn die da spielen. Wo sind denn unsere Werte hingekommen? Wo sind die Zeiten geblieben, wo man seine Frau in der Küche einsperren und nur wenn man Hunger hatte wieder rauslassen konnte? Es ist wirklich zum Fremdschämen", so Gabalier, der danach seine Gitarre hervorholt und unserem Reporter "I sing a Liad für di" vorträllert.

Photo credit: ANSPressSocietyNews via Visual hunt /  CC BY-ND

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